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GELB

ROT

Inhalt

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Patty hat einen Traum, sie will Starköchin werden – dann endlich müsste sie nicht mehr zur Schule gehen und schon gar nicht am Nachmittag im Imbiss ihrer Mutter Frieda helfen. Frieda hat die Pommes-Bude von ihrem Vater geerbt und dazu das Geheimrezept für die legendäre Currysauce, doch Freys Feyner Imbiss läuft schon lange nicht mehr. Durch die Belastung als allein erziehende Mutter und Imbissbudenbesitzerin ist Frieda total überarbeitet. Sie bricht zusammen.

Nur widerwillig lässt sich Frieda in Kur schicken. Und das nur, weil Patty verspricht, sich um ihre jüngeren Schwestern Lilo und Selma und natürlich auch um den Imbiss zu kümmern. Doch dann kommt alles anders: Patty bietet sich die Chance, ein Praktikum bei einem Sterne-Koch zu machen. Dafür schwänzt sie die Schule und lässt auch Selma und Lilo allein. Die beiden Schwestern hingegen setzen all ihre Energie für die Rettung der Bude ein. Leider verursachen sie dabei einen Kurzschluss und die Bude brennt vollständig ab. Nun ist guter Rat teuer...

Zum Glück gibt es Besjana, die Schrottplatzbesitzerin. Mit ihrer Unterstützung schaffen die handwerklich begabte Selma und die geschäftstüchtige Lilo es, eine neue Bude aufzubauen. Ihr Kampfgeist ist geweckt: Und so bewerben sie sich kurzerhand für den Wettbewerb um den neuen Betreiber des Stadion Caterings. Damit kommen sie Friedas Bruder Walther in die Quere, der sich ein Fast-Food-Imperium aufgebaut hat und sich das Wahnsinnsgeschäft im Stadion nicht entgehen lassen will. Zu Walthers Erfolg fehlt nur noch das väterliche Currysaucenrezept. Und das will er um jeden Preis. Er macht Patty ein Angebot: das nötige Geld für ihre Kochausbildung gegen das geheime Rezept.

Der Kampf um das Stadion-Catering stellt die Gemeinschaft der drei Schwestern auf eine existentielle Probe. Lilo und Selma beweisen allen, dass immer noch der Wille der beste Weg ist. Und Patty muss herausfinden, welches Rezept für ihr eigenes Leben das Richtige ist.

Galerie

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Cast &
Crew

CAST

Patty Frey ... Luise Risch
Selma Frey ... Marlene Risch
Lilo Frey ... Tabea Willemsen
Besjana Simicics ... Thekla Carola Wied
Frieda Frey ... Anneke Kim Sarnau
Walther Frey ... Smudo
Norton Jersey ... Jan Erik Madsen
Önder ... Michael Keseroglu
Heinz Prätorius ... Paul Faßnacht
Ludwig ... Gernot Schmidt
Oberwachtmeister Schmittke ... Johannes Rotter
Sekretärin Müller ... Antje Lewald
Opa Frey ... Peter Bongartz
Junger Opa Frey ... Alexander Koll
Stefan Marquard ... Stefan Marquard
Dr. Bertram ... Regine Schröder
Fynn ... Jokubas Aust
Journalist Herr Kleinschmidt ... Henning Heup
Kunde Karl ... Nito Torres
Mehmet ... Endrit Bajrami
Miss Innenhafen ... Kristina Cammann
Fans ... Christopher Becker, Rakete Siegel
Radiosprecher ... Robert Steudtner

CREW

Regie ... Tina von Traben
Produzentin ... Dagmar Niehage
Buch ... Tina von Traben, Rüdiger Bertram
Executive Producer ... Michael P. Aust
Bildgestaltung ... Ralf M. Mendle
Szenenbild ... Adriano Ciarettino
Montage ... Nicole Kortlüke
Kostüm ... Angela Neis
Maske ... Christina Paul
Musik ... Markus Aust, Roman
Sound Design ... Rolf Seidelmann, Kai Storck, Malte Bieler
Casting Director ... Kristin Diehle Casting
Music Supervisor ... Mike Beilfuß
Originalton ... Constantin Bömers
Lichtgestaltung ... Hartmut Pollitt
Titeldesign und Animation ... Lena Mayer
Associate Producer ... Bernhard Speck
Herstellungsleitung ... Peter Kreutz, Dagmar Niehage
Produktionsleitung ... René von Bodisco

Die original Currysauce
zum Film von TV-Koch
Stefan Marquard

Zutaten:

2 Zwiebeln
2 Lorbeerblätter
2 Äpfel
200g Apfelmus
4 Tomaten
4 cl Weißwein-Essig
¼ Liter Cola
½ Thai Chili
2 Essl. Brauner Zucker
2 Essl. Tomatenmark
1 Essl. Fruchtiges Currypulver
1 Liter Tomatensaft
8 cl Pflanzenöl
Etwas Salz
Etwas geschroteter schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Tomaten, Äpfel und Zwiebel kleinschneiden, mit Lorbeer, Chilischote, geschrotetem Pfeffer und Salz in Pfl anzenöl anschwitzen, mit braunem Zucker karamellisieren und anschließend mit Weißwein-E ssig und Cola ablöschen. Die restlichen Zutaten wie Apfelmus und Tomatenmark dazugeben und mit Tomatensaft aufgießen und einkochen. Zum Schluss alles pürieren und gut passieren.

DIE ERFINDUNG DER
CURRYWURST

Bratwursthaus

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin QWoo (sprich: ku:wu) und bin ganz offensichtlich eine
Wurst, aber was für eine? Richtig! Eine Currywurst! Und nebenbei auch das Maskottchen des
Deutschen Currywurst Museums in Berlin.

Meine Wurstkollegen von der Bude und ich haben viel gemeinsam: Currywürste sind nämlich
ziemlich bodenständig, man findet uns an jeder Ecke und wir haben viele Fans und Freunde,
die uns zu jeder Tages- und Nachtzeit an der Bude treffen. Auch Promis und Politiker sind
auf den Geschmack gekommen, genauso wie Liedermacher und Comedians. Kein Wunder also, dass
wir Würste auch immer wieder im Fernsehen eine Rolle spielen oder wir in Songs besungen
werden.

Auch wenn man die Currywurst fast überall in Deutschland essen kann, so ranken sich doch
verschiedene Legenden um ihre Erfindung. Die meisten historischen Belege stammen jedoch
aus Berlin und deuten auf die Erfindung von Herta Heuwer aus dem Jahr 1949 hin: In ihrer
Imbissbude am Stuttgarter Platz kreierte Herta aus Tomatenmark und verschiedenen Gewürzen
ihre „Chill-up-Soße“. Diese Sauce hat sie über eine Brühwurst gegossen und fertig war ihre
erste Currywurst. Den Imbiss hat sie deshalb auch „erste Curry-Wurst-Braterei der Welt“

In dem Roman „Die Entdeckung der Currywurst“ des Autors Uwe Timm wird die Geburtsstätte
der Currywurst literarisch nach Hamburg verlegt, weshalb auch die Hamburger die Erfindung
gern für sich beanspruchen. In den Zeitungen konnte man deswegen auch von einem
„Currywurst-Krieg“ zwischen Berlin und Hamburg lesen.

Und dann gibt es auch noch das Ruhrgebiet: die „Ruhrpottler“ nehmen für sich in Anspruch,
dass sie die größte Dichte an Currywurstbuden haben und deswegen die einzig wahre
Currywurst-Hochburg seien, kein Wunder also, dass Herbert Grönemeyer in seinem Lied
„Currywurst“ auch über eine Bochumer Imbissbude singt.

Wie ihr seht, ist die Geschichte um uns Currywürste ein bisschen kompliziert –
aber worin sich sicher alle einig sind: Hauptsache es schmeckt!